Vertragsverlängerung! Zweite Chance für Coach Oren Amiel

Vertragsverlängerung! Zweite Chance für Coach Oren Amiel
Sport

Bambergs Bundesligabasketballer verlängern Vertrag mit israelischem Headcoach

Mit Kontinuität auf der Trainerposition starten Bambergs Basketballer, die noch bis Ende Juni unter dem Namen „Brose Bamberg“ firmieren, nach dem erfolgreichen Gesellschafterwechsel in ihre neue Ära. Obwohl der Verein nach dem enttäuschenden Saisonverlauf, an dessen Ende Bamberg nur auf Rang zehn landete und damit erstmals wieder seit 21 Jahren die Playoffs der easyCredit Basketball Bundesliga verpasste, die Option hatte, den Vertrag mit dem Cheftrainer aufzulösen, erhält Oren Amiel nun eine zweite Chance in der Domstadt.

Das neue Arbeitspapier des 51jährigen Israelis, der den Trainerposten im November 2021 von Johan Roijakkers übernommen hatte und Bamberg in der Saison 2021/2022 noch in die Playoffs führen konnte, gilt ab sofort bis zum Ende der Spielzeit 2024/2025, wobei das zweite Vertragsjahr an die Erfüllung sportlicher Ziele geknüpft ist. Weiterhin an Amiels Seite werden auch die Assistant Coaches Arne Woltmann, Roberto Molina Romero und Stefan Weissenböck arbeiten, Bamberg verlassen wird dagegen Assistenztrainer Mate Jakab, der nach zwei Jahren eine neue Herausforderung annimmt.

„In jeder Sportorganisation ist Kontinuität ein sehr hohes und schwieriges Ziel, nachdem es oftmals leichter ist, mit einem Wechsel eine Aufbruchsstimmung zu erzeugen – insbesondere dann, wenn die Ergebnisse einer Saison nicht zufriedenstellend waren. Jedoch sind wir überzeugt davon, dass sich Kontinuität umso mehr auszahlen kann, insofern man aus Fehlern lernt und gleichzeitig weiß, dass es auf der persönlichen Ebene passt!“, begründet Geschäftsführer Philipp Höhne die Entscheidung des Vereins, der nun alles dafür tun werde, „um ihn und seinen Coaching-Staff bestmöglich zu unterstützen.“

Auch Amiel selbst weiß, dass in der vergangenen Spielzeit, insbesondere auch bei der Kaderzusammenstellung, nicht alles nach Plan lief und ist umso dankbarer für seine zweite Chance in der Domstadt: „Unsere Gefühle lassen sich nicht in Worte fassen. Ich sage ‚unsere‘, weil es nicht nur mich, sondern meine ganze Familie betrifft. In nur wenigen Monaten haben wir eine tiefe Verbundenheit mit der Organisation, der Stadt und vor allem mit den ganz besonderen Fans entwickelt. Wir könnten nicht glücklicher sein, die Möglichkeit zu haben, Teil dieser Familie zu bleiben. Es ist mehr als nur Basketball für uns geworden.“

Rückblickend spricht Oren Amiel von einer „harten Saison, oftmals enttäuschend, in der wir viel mehr hätten erreichen können“, wendet den Blick dann aber direkt wieder nach vorne und kündigt an: „Wir werden jetzt hart dafür arbeiten, dass wir in der neuen Saison in der BROSE ARENA guten Basketball sehen können, der uns alle miteinander emotional verbindet. Es geht nicht nur darum, zu verlieren oder zu gewinnen. Es geht um Verbindung, Vertrauen und Leidenschaft. Es geht um Kampf. Darum, jeden Abend alles auf dem Parkett zu lassen. Es geht um Stolz! Unser Ziel ist es nun, diese Spieler zu rekrutieren, die bereit sind, all das zu tun! Ich möchte, dass wir alle gemeinsam wieder ‚Freak City on Fire‘ spüren. Ich kann es kaum erwarten!“

Foto: Matthias Schramm