“Es ist gut einen zusätzlichen Spieler zur Verfügung zu haben”

“Es ist gut einen zusätzlichen Spieler zur Verfügung zu haben”
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Joanic Grüttner-Bacoul komplettiert Broses Kader – Vertrag bis Saisonende

Brose Bamberg hat personell noch einmal nachgebessert und seinen Kader für die bevorstehenden Aufgaben in Liga, Pokal und Champions League nochmals erweitert. Joanic Grüttner-Bacoul, der mit Bambergs Headcoach Johan Roijakkers schon in Göttingen zusammengearbeitet hat, hat in der Domstadt einen Einjahresvertrag unterschrieben.

Der 25Jährige Deutsch-Franzose weilt bereits seit einigen Wochen bei der Mannschaft und hat auch schon die Testspiele mit absolviert. Zuvor hatte der Ex-Göttinger (2016-2019) und Ex-Bayreuther (2019-2020) in der Domstadt seine Rehamaßnahmen nach seinem Mittelfußbruch absolviert und abgeschlossen.

“Es ist gut einen zusätzlichen Spieler zur Verfügung zu haben. Joanic weiß genau, was ich von ihm erwarte”, zeigt sich Bambergs niederländischer Übungsleiter erfreut über den Kaderzuwachs. Roijakkers betont, dass Grüttner-Bacoul seine Verletzung vollständig auskuriert habe und 100%ig belastbar sei. “Das hilft uns enorm, ihn schnell zu integrieren”, so der Niederländer abschließend.

Deutsch-französischer Wandervogel

Auch der Rekonvaleszent selbst freut sich über die neue Chance in Bamberg. “Ich fühle mich gut. Der Trainer weiß genau, was er von mir bekommt: Einsatz, Kampf, Leidenschaft – und das in jeder Trainingseinheit und in jedem Spiel”, so Grüttner-Bacoul, der sein Basketball-ABC beim TuS Lichterfelde in Berlin erlernte.

Die Stationen Science City Jena, RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf und TG Würzburg führten den Guard schließlich 2016 nach Göttingen, wo er erstmals auf Coach Roijakkers traf. Im Trikot der „Veilchen“ stand der 25-Jährige in drei Jahren insgesamt 78 Mal auf dem Bundesligaparkett. Zur vergangenen Spielzeit schloss sich Joanic Grüttner-Bacoul Medi Bayreuth an. Für die Wagnerstädter kam er zu elf BBL- und zehn FIBA Europe Cup-Einsätzen, ehe ihn der anfangs erwähnte Mittelfußbruch stoppte.

Foto: Brose Bamberg