Flexibles Klassenzimmer an der Kunigundenschule

Flexibles Klassenzimmer an der Kunigundenschule
Nachrichten

Mehrzweckraum mit hochwertiger Ausstattung

Vormittags ein flexibles Klassenzimmer für die Klasse 3b, nachmittags ein Hausaufgabenzimmer für die Kinder der Mittagsbetreuung und abends Vortragsraum – an der Kunigundenschule begegnet man Raumnot und den Corona-Abstandsregeln mit einem kreativen Konzept.

Flexibles Klassenzimmer

Schulleiter Dieter Hell (l.) zeigt, wie sich die Fußleiste eines Stuhls anpassen lässt, während Bildungsreferent Matthias Pfeufer eine Schublade herausnimmt, die nach dem Unterricht in der Schrankwand gelagert wird.

Die räumliche Situation an der Kunigundenschule war zum Schuljahr 2020/21 ähnlich wie in vielen anderen Bamberger Grundschulen – steigende Klassen- und Schülerzahlen, viele Anmeldungen in der Mittagsbetreuung, aber nicht ausreichend Platz. Auch der Einsatz neuer Medien, die Umsetzung der Inklusion und aktuell der Corona-Maßnahmen verlangten nach alternativen Konzepten und Lösungen. Das Ziel: Der bisherige Mehrzweckraum der Schule sollte als Klassenzimmer für eine zusätzliche Klasse dienen und gleichzeitig vielfach nutzbar bleiben. Am Vormittag für den Schulbetrieb, am Nachmittag für die Mittagsbetreuung, Fortbildungen und Konferenzen und am Abend auch für Elternabende oder Kurse.

Nun ist der Raum dank ergonomisch durchdachter und vielseitig verwendbarer Möbelstücke flexibel nutzbar. Die Stühle lassen sich beispielsweise an unterschiedliche Körpergrößen anpassen, die Tische sind stapelbar und können in verschiedenen Formationen gestellt werden. Auch Grundschüler können den Wechsel vom Einzeltisch zu anderen Stellvarianten (Zweier- oder Gruppentische) bewältigen. Zudem gibt es im flexiblen Klassenzimmer keine Fächer unter den Tischen mehr. Denn alle Arbeitsmittel sind in Schubladen in mobilen Sideboards untergebracht, die gleichzeitig als Steharbeitsfläche bei Gruppenarbeiten dienen. Die Schultaschen stehen in eigenen Staufächern und es gibt keine Stolperfallen. All-in-one-Schranksysteme mit verschließbaren Fächern und variablen Tafelsystemen schaffen Stauraum, Schreib- und Präsentationsflächen.

Die Kosten für die Ausstattung des Raumes trug zu großen Teilen die Stadt Bamberg. Die Schule, der Elternbeirat und der Förderverein der Kunigundenschule haben sich ebenfalls beteiligt. Bambergs Bildungsreferent, Dr. Matthias Pfeufer, hatte die Grundidee zur Umgestaltung des Raumes durch geeignetes Mobiliar: “Mit Hilfe von kindgerechten multifunktionalen Nutzungen können wir dem zunehmenden Raumbedarf etwas gerechter werden.”

Wer den Raum besichtigen möchte, kann unter der Telefonnummer 0951/94 20 700 einen Termin vereinbaren.

Bildunterschrift Headerbild: Dirk Meier aus dem Elternbeirat, Amadeus Klein vom Förderverein der Kunigundenschule, Bildungsreferent Matthias Pfeufer und Schulleiter Dieter Hell (v.l.) vor den funktionalen Möbeln im flexiblen Klassenzimmer.

Text: Medieninformation Pressestelle Stadt Bamberg
Fotos: Amt für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Anna Lienhardt