Jugend macht Politik

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Erfolgreicher Auftakt des Jugendkreistags Bamberg

Nach intensiver Vorbereitung durch das Bildungsbüro des Landkreises Bamberg trat Ende April zum ersten Mal der Jugendkreistag Bamberg zur konstituierenden Sitzung zusammen, pandemiebedingt nicht in Präsenz, sondern online. Mit diesem neuen politischen Gremium unterstreicht der Landkreis Bamberg, wie wichtig die Partizipation junger Menschen ist, die hierdurch ihre eigene Zukunft mitgestalten können. Landrat Johann Kalb zeigte sich begeistert über das Engagement der Vertreterinnen und Vertreter der weiterführenden Schulen im Landkreis und erläuterte zu Beginn die Arbeitsweise des neuen politischen Gremiums.

Auf der Tagesordnung standen weiterhin die Verabschiedung einer Geschäftsordnung, die Wahl zweier Sprecher*innen und die Beratung dreier Beschlussvorlagen, die im Vorfeld von den Jugendkreisräten eingereicht wurden. Als Sprecherin und Sprecher wurden Antonia Hahn vom Eichendorff-Gymnasium und Ken Öztürk vom Franz-Ludwig-Gymnasium vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Beide nahmen ihr Amt mit Freude an und werden künftig die enge Schnittstelle zur Landkreispolitik darstellen.

Zu den weiteren Tagesordnungspunkten bezüglich Mobilität, Vernetzung und Umwelt wurde jeweils Input aus den zuständigen Fachbereichen der Verwaltung gegeben. So konnten für jeden Vorschlag aus den Reihen des Jugendkreistags konkrete Schritte und Unterstützungsmöglichkeiten festgelegt werden. Die Idee, eine digitale Plattform für Veranstaltungen für Jugendliche zu erstellen, begleitet der kommunale Jugendpfleger, für die Einrichtung von Hochbeeten im Schulgarten steht die Kreisfachberatung unterstützend zur Seite.

Wie Jugendliche politische Entscheidungen mitgestalten können, machte der Buttenheimer Johannes Röder als Gast deutlich, indem er seinen Weg über den CVJM und das Programm Weltwärts hin zur Mitgestaltung der globalen Politik nachzeichnete. Er vertritt als Absolvent des Dientzenhofer-Gymnasiums mit drei weiteren jungen Menschen Deutschland beim Jugendgipfel “Youth 7 Summit”, einer Arbeitsgruppe, die die G7-Staats- und Regierungschefs berät. In der anschließenden Diskussion zu den Schwerpunkten Digitales und Technologie nannten die Jugendlichen einige Wünsche und Handlungsbedarfe zum Thema Digitalisierung an Schulen. Dies griff auch Christian Lorenz, Leiter des Bildungsbüros, auf und freut sich auf den weiteren Austausch: “Wir werden zeitnah mit den Jugendlichen ihre Anliegen konkretisieren und gemeinsam Lösungswege erarbeiten.” Diese können dann in der nächsten Sitzung des Jugendkreistags wieder zur Diskussion gestellt werden.

Text & Logo: Pressemitteilung Pressestelle Landratsamt Bamberg