Zum letzten Mal: Die Leiden des jungen Werther

Zum letzten Mal: Die Leiden des jungen Werther
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Am Donnerstag, 12. März, um 20 Uhr, findet die letzte Vorstellung von Johann Wolfgang Goethes „Die Leiden des jungen Werther“ im Studio des ETA Hoffmann Theaters statt.

Zum Stück:

Es gibt wohl kaum ein komplexeres Gefühl als die Liebe – sie kann einen auf Wolke sieben schweben lassen, aber einen auch in den Wahnsinn treiben. Oder beides zugleich. Der junge Werther ist gerade frisch von zu Hause ausgezogen, als er Lotte kennenlernt. Unsterblich verliebt er sich in sie, die ganze Welt gerät für ihn ins Wanken, er wandelt umher wie ein Träumender, der nicht weiß, ob Tag oder Nacht ist. Allerdings ist Lotte bereits vergeben: Demnächst wird sie ihren Verlobten Albert heiraten. Werther wird unglücklicher Teil einer Dreiecksbeziehung, schwankt wie im Rausch zwischen Hoffnung, Unsicherheit und Enttäuschung und gerät immer mehr an die Grenzen seines Verstandes. Er durchlebt ein Wechselbad der Gefühle, eine Achterbahnfahrt zwischen Leidenschaft, Sehnsucht, Erwartung und Verzweiflung. Als Außenseiter findet er auch den von ihm sehnlichst erwünschten Platz in der Gesellschaft nicht – und so nimmt sein Schicksal einen tödlichen Ausgang.

Regie führt Moritz Nikolaus Koch. Es spielt Marek Egert.

Karten gibt es an der Theaterkasse und auf www.theater.bamberg.de.

Text: Pressestelle ETA Hoffmann Theater
Fotos: Martin Kaufhold