Sinnvoller Wechsel: Maurice Stuckey schließt sich Crailsheim an

Sinnvoller Wechsel: Maurice Stuckey schließt sich Crailsheim an
Sport

Bambergs Basketballer lösen den Vertrag mit dem 29-Jährigen vorzeitig auf

Brose Bamberg muss in Zukunft auf die Dienste von Maurice Stuckey verzichten. Der amtierende Pokalsieger und der 29-jährige Guard einigten sich auf eine vorzeitige Beendigung des noch bis zum Saisonende laufenden Vertrages. Stuckey bleibt der Bundesliga allerdings erhalten und schnürt seine Sneaker ab sofort für die Crailsheim Merlins.

easyCredit BBL 19/20 - 6. Spieltag: Brose Bamberg vs. BG Göttingen“Die Entscheidung habe ich mir nicht einfach gemacht. Ich hatte tolle Jahre in Bamberg und es wird immer ein besonderer Platz für mich sein. Für mich ist es aber an der Zeit etwas Neues einzugehen”, erklärt der gebürtige Augsburger, der 2018 von Würzburg zurück in die Domstadt wechselte, die Trennung mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

“Leider ist es uns nicht gelungen, für Moe die richtige Rolle im Team zu finden. Er ist Profi und möchte natürlich mehr Spielzeit haben. Da wir ihm das aber momentan nicht in dem Umfang bieten können, ist ein Wechsel für ihn sinnvoll”, erklärt Bambergs Sportdirektor Leo De Rycke die Gründe für die vorzeitige Vertragsbeendigung.

Die Bamberger, für die Stuckey auch schon vor seiner Zeit in Würzburg aktiv war, hätten den Dreierspezialisten natürlich gerne weiterhin im Team behalten, wollten ihm allerdings keine Steine in den Weg legen. “Vor allem, da er ein guter Typ ist. Wir danken ihm für seinen Einsatz und wünschen ihm bei seinem neuen Verein alles Gute!”, so De Rycke weiter.

Während seiner Zeit in Oberfranken, insgesamt immerhin viereinhalb Spielzeiten, absolvierte er 76 Bundesligapartien und kam dabei auf durchschnittlich etwas mehr als zwei Punkte. Trotz seiner oftmals eher geringen Einsatzzeiten, verabschiedet sich “Moe” Stuckey ohne Groll aus Bamberg. “Ich möchte mich bei allen für die gute Zeit bedanken, vor allem natürlich bei den Bamberger Fans”, so Stuckey abschließend.

Den Platz für den scheidenden Spieler wird Brose Bamberg nicht durch eine Nachverpflichtung besetzen. Vielmehr will man den Nachwuchsspielern die Chance geben, sich im Profiteam zu beweisen.

Foto: Matthias Schramm