Bamberg bekommt ein digitales Gründerzentrum

Bamberg bekommt ein digitales Gründerzentrum
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2017 sollen Start-ups in der ehemaligen Lagarde-Kaserne einziehen

Im Wettbewerb um ein digitales Gründerzentrum wurde die Stadt Bamberg ausgewählt – auch beworben hatten sich in Oberfranken die Städte Bayreuth und Coburg. Schon Anfang 2017 sollen die Netzaktivitäten in der ehemaligen Lagarde-Kaserne einziehen.

Ende 2015 hatte die Bayerische Staatsregierung einen Wettbewerb um digitale Gründerzentren ausgeschrieben. In jedem Regierungsbezirk sollte demnach mindestens eines entstehen. Für Oberfranken bewarben sich Bamberg, Coburg, Bayreuth und Hof. Nun steht die Entscheidung fest: Eine externe Jury entschied sich für Bamberg als oberfränkischen Standort.

Das neue Gründerzentrum soll als kombinierter Alt- und Neubau auf dem Konversionsgelände an der Ecke Zollnerstraße und Berliner Ring auf der ehemaligen Lagarde-Kaserne entstehen. Mit dieser Entscheidung wurde Bamberg eine Förderung von 75 Prozent für Investitionen und eine Förderquote von 50 Prozent für Netzwerkaktivitäten zugesichert.

Bei den Netzwerkaktivitäten sind im Bamberger Konzept unter anderem innovative Workshops, “disruptive Slams”, eine Ideenbörse aber auch eine Online-Plattform geplant. Auch die Bamberger Universität hat das Unternehmen mitgetragen, so Oberbürgermeister Andreas Starke.

Das neue digitale Gründerzentrum wird unter der Leitung der IGZ Bamberg GmbH geführt und bereits Anfang 2017 soll mit den Netzwerkaktivitäten gestartet werden.

Foto: Stadt Bamberg