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SchlenkerlaBei der Schlenkerla Gaststätte ist ein Blick auf die Fachwerkfassade recht interessant und dabei besonders der Aushänger über dem Eingang.

Ganz oben erblickt man einen langestreckten, blauen Löwen, der auf den früheren Namen „Blaulöwenbräu“ hinweist. Dann erkennt man an dem goldenen Stern drei Münzen, auch Heller genannt, und diese Bezeichnung deutet auch auf frühere Besitzer hin, die Familie Heller. Zu dem Stern sei noch erwähnt, dass es sich um das Zunftzeichen der Brauer handelt, nicht um den Juden- oder Davidstern. In früherer Zeit setzte man den Brauer dem Alchimisten gleich, weil es bei seiner Arbeitsstätte ebenfalls dampfte, brodelte und zischte.

Es wurden sodann die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft mit Dreiecken zusammengesetzt und herauskam ein Stern, der ursprünglich noch mehr Zacken hatte. Im Fränkischen Brauereimuseum auf dem Michaelsberg kann man die Übergangsformen des Sterns in die jetzige Form betrachten.

RauchbierDer Name „Schlenkerla“ rührt aber von einem früheren Wirt her, von dem in einer alten Urkunde folgendes berichtet wird: „Weil er mit seina Orm und seina Ba so gschlenkert hod, hams na zem Spott Schlenkerla getaft“. Diesen Wirt sieht man in dem Lorbeerkranz und unschwer ist die merkwürdige Haltung der Arme und Beine zu erkennen.

Noch ein Wort zum Rauchbier. Nicht jeder kann sich sofort mit diesem Gebräu anfreunden, man muss sich vielmehr nach und nach, quasi mit jedem Schluck, die Freundschaft dieses Getränkes erarbeiten. Hilfreich ist dabei auch eine Leberkässemmel aus einer nahen Metzgerei, die die Gewöhnungsphase erfahrungsgemäß erheblich verkürzt. Nun aber genug des Bieres, wir begeben uns jetzt über den Katzenberg zum Domplatz. Der Name „Katzenberg“ ist auf die früheren Geschütze, die Feldschlangen und Feldkatzen, die zur Verteidigung der Domburg dienten, zurückzuführen.

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